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Wundversorgung
Auch bei guten Schutzmassnahmen und punktieren der Blasen werden Wunden entstehen. Prinzipiell haben EB Patienten eine normale Wundheilung. Bei Anämie (Blutarmut), Minderernährung oder starken Verlusten über die Wundflächen können die Begleitfaktoren jedoch deutlich verschlechtert werden und bedürfen dann entsprechender therapeutischer Unterstützung (z.B. Zink, Eisen, Vitaminsubstitutionen).
Die wesentlichen Grundsätze der Wundversorgung gelten selbstverständlich auch bei EB-Patienten.
- Phasen angepasste Versorgung - Es gibt nie einen Standardverband, die tägliche Versorgung muss dem Bedarf angepasst werden.
- Nicht zu trocken und nicht zu feucht - Feuchtigkeit ableiten ohne abzutrocknen!
- Gasaustausch ohne Wärmestau oder Auskühlung - Wärmestau kann zu noch mehr Blasenbildung führen, Auskühlen hemmt die Wundheilung
- Verband schützt vor Sekundärinfektionen
- Keine oder nur geringe Allergisierung durch den Verband
Viele konventionelle Wundauflagen können auch bei EB Patienten eingesetzt werden. Alle Produkte mit Klebebeschichtungen oder großer Gefahr des Verklebens müssen aber gemieden werden.
Folgende Produkte sind häufig im Einsatz
- Gazeverbände
- Schaumstoffe
- Silberverbände
- Hautersatzprodukte
- Vlieskompressen
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