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 Klinik & Genetik  

Epidermolysis bullosa simplex, EBS

  • Intraepidermale Blasenbildung durch Zytolyse basaler Keratinozyten (epidermolytische Blasen)
  • Blasenbildung kann lokalisiert (meist Hände, Füße) oder generalisiert auftreten
  • Manifestation häufig ab Geburt oder frühen Säuglingsalter, bei milden Formen in Kindheit und Jugend
  • Leichte bis mäßige Beteiligung der Schleimhaut möglich (Mund, Nase, selten Auge)
  • Z.T. Juckreiz
  • Abheilung erfolgt in der Regel ohne Narben und Hautatrophie.
  • Im Verlauf häufig Auftreten von Palmoplantarkeratosen und Hyperhidrose.
  • Haare und Zähne häufig normal, Nagelveränderungen möglich
  • Häufig in Kindheit mehr Blasenbildung als im Erwachsenenalter.
  • Meist milde Verlaufsform, die schwereren Formen sind selten (z.B. EBS-DM, EBS-MD)
  • Immunfluoreszenz Mapping: intraepidermale Spaltbildung mit Hemidesmosomen-Markern am Blasenboden
  • Elektronenmikroskopie: intrazelluläre Zytolyse oberhalb der Hemidesmosomen in den
  • basalen Keratinozyten
  • Genetik: Meist autosomal dominanter Erbgang der Keratinmutationen (KRT5 und KRT14), bei den seltenen Subtypen EBS-MD, EBS- PD Mutationen von Plektin oder Plakophilin

Subtypen

  • EBS basal lokalisiert (ehemals EBS Weber Cockayne)
  • EBS basal Dowling-Meara (EBS-DM)
  • EBS basal generalisiert andere (ehemals EBS Köbner)
  • EBS basal autosomal rezessiv (EBS-AR)
  • EBS basal mit Muskeldystrophie (EBS-MD)
  • EBS basal mit mottled pigmentation (EBS-MP)
  • EBS basal mit Pylorusatresie (EBS-PA)
  • EBS suprabasal letal akantholytisch
  • EBS suprabasal Plakophilin Defizienz